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Die Gestaltung von Benutzungsgebühren in Hochschulrechenzentren - Analyse und Vorschlag

by Gerhard Wiedmayer

  Thesis/dissertation : Thesis/dissertation

Summary: Gestaltung von Benutzungsgebühren in Hochschulrechenzentren   (2012-10-03)

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by BAD-WY

Gerhard Wiedmayer: Dissertation Johannes Gutenberg-Universität Mainz 1980
Abstract:
Ziel der Untersuchung ist es, einen Modus zu finden, der eine bedarfsorientierte Bereitstellung und
wirtschaftliche Inanspruchnahme knapper Ressourcen in Hochschulrechenzentren (HRZ) ermöglicht und künftige hochschulpolitische Entwicklungen berücksichtigt. Monetäre Transparenz ist die entscheidende Voraussetzung für eine effiziente Mitwirkung aller beteiligten Gruppen in der Hochschule.
Die These Albachs – Verrechnungspreise sind Instrument zur Motivation, Information und Steuerung / Kontrolle – wird verknüpft mit Prinzipien des Konzepts Paul Riebels (Rechnen mit relativen Einzelkosten und Deckungsbeiträgen) und auf die Allokation knapper Ressourcen in HRZ übertragen.
Diskutiert werden Probleme der Leistungsmessung und der Bestimmung monetärer Größen in Rechenzentren. Produktions- und Nachfrageverbund sind charakteristisch für IT-Prozesse. Die Aufteilung fixer Kosten und variabler Gemeinkosten führt nicht zu realitätsnaher Abbildung sondern zu willkürlichen Ergebnissen und zu falschen Dispositionen. Eine Ertragsermittlung zukunftsorientierter DV-Applikationen ist kaum lösbar. Das Dilemma jeder Preiskalkulation zwingt zur Ablehnung kostenorientierter Preise für IT-Leistungen und zur Anwendung des preispolitischen Konzepts des kalkulatorischen Ausgleichs.
Das vorgeschlagene Verrechnungs-System setzt differenzierte quantitative und monetäre Bedarfsschätzungen der Benutzer voraus. Durch ein flexibles Marktpreis-Kontingentierungssystem, welches fiktiv verrechnet, wird die Ressourcen-Inanspruchnahme gelenkt.
Die Organisations-Einheiten haben nur Anerkennungs-Gebühren zu entrichten, die sich am Deckungsbedarf des HRZ und der zu Marktpreisen bewerteten Kontingent-Inanspruchnahme orientieren. Als Bruchteil dessen sind keine Etat-Umstrukturierungen notwendig. Abschließend wird gezeigt, wie dieses Konzept auf Rechner-Verbundsysteme übertragen werden kann.
Methoden: Schriftliche Befragung und Interviews mit HRZ-Entscheidern; Abrechnungsforme(l)n, Gebühren- und Benutzungsordnungen sowie Geschäftsberichte von HRZ analysiert als Basis für die Entwicklung eines transparenten, zukunftssichernden Steuerungs- und Verrechnungssystems in HRZ.




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