Front cover image for Der Değirmendere Aquädukt von Ephesos

Der Değirmendere Aquädukt von Ephesos

Gilbert Wiplinger (Author), Yılmaz Akkan (Contributor)
Der Degirmendere Aquädukt von Ephesos ist mit 36,5 km die längste und jüngste der sechs Fernwasserleitungen, die Quellwasser in die Metropole der römischen Provinz Asia brachten. Es handelt sich dabei um eine Gravitationsleitung, die alle Täler ausfuhr, über 24 Brücken und durch vier Tunnel geführt wurde. Durch die enorme Ausbreitung der Bebauung in der Touristenstadt Kusadasi, den Ausbau der Straßen und die intensive landwirtschaftliche Nutzung der Umgebung war das Bauwerk extrem gefährdet. Deshalb wurde es ausgewählt, um als erste Wasserleitung im Detail bearbeitet zu werden.0In einem interdisziplinären Projekt des Österreichischen Wissenschaftsfonds (FWF-Projekt Nr. P200034-G02) wurden die Reste des Bauwerks von 2009-2011 dokumentiert. Aufgrund der geologischen Beschaffenheit des Geländes wurde das Bauwerk in drei Zonen eingeteilt. In Zone II wurde die am Hang hoch über dem Meer liegende, oberirdische Leitung auf einer Strecke von 11 km freigerodet, während in den unterirdischen Zonen I und III nur die Brücken sowie die Tunnel aufgenommen und in Detailuntersuchungen an bestimmten Stellen erforscht wurden. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen waren überraschend und vielfältig; sie können in den nun vorliegenden beiden Bänden der Öffentlichkeit präsentiert werden
Print Book, German, 2019
Peeters, Leuven, 2019