60f Heisse Fäuste im Kalten Krieg antikommunistischer Krawall beim Bahnhof Zürich Enge 1957 (Book, 2019) [WorldCat.org]
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Heisse Fäuste im Kalten Krieg antikommunistischer Krawall beim Bahnhof Zürich Enge 1957

Author: Rafael Lutz; Limmat Verlag
Publisher: Zürich Limmat Verlag [2019]
Edition/Format:   Print book : German : [1. AuflageView all editions and formats
Summary:
Am 11. August 1957 stand an der Leuchtwand am Bahnhofplatz in Zürich zu lesen: <<Die Schweizer Moskauwallfahrer kommen heute Abend um 22.25 in Zürich-Enge an. Wie wird sie die Zürcher Bevölkerung empfangen?>> Gemeint war eine Gruppe von Schweizerinnen und Schweizern, die von den Weltfestspielen der Jugend und Studenten aus Moskau zurückkehrten. Gegen sie wurde schon im Vorfeld gehetzt, auch in den  Read more...
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Details

Document Type: Book
All Authors / Contributors: Rafael Lutz; Limmat Verlag
ISBN: 9783857918612 3857918616
OCLC Number: 1103324859
Description: 127 Seiten Illustrationen 22 cm, 280 g
Responsibility: Rafael Lutz ; mit Beiträgen von Ueli Mäder und Mario Gmür

Abstract:

Am 11. August 1957 stand an der Leuchtwand am Bahnhofplatz in Zürich zu lesen: <<Die Schweizer Moskauwallfahrer kommen heute Abend um 22.25 in Zürich-Enge an. Wie wird sie die Zürcher Bevölkerung empfangen?>> Gemeint war eine Gruppe von Schweizerinnen und Schweizern, die von den Weltfestspielen der Jugend und Studenten aus Moskau zurückkehrten. Gegen sie wurde schon im Vorfeld gehetzt, auch in den Medien. Und so erwarteten sie am Bahnhof Enge Hunderte von Demonstranten, um den <<Landesverrätern>> eine Lektion zu erteilen. Die Situation eskalierte, die Rückkehrer wurden angegriffen, verprügelt und mit Waffen bedroht. Rafael Lutz hat dieses Ereignis - das in der Schweizer Geschichtsschreibung bisher höchstens eine Fussnote wert war - systematisch aufgearbeitet. Es steht sinnbildlich für den damals in der Schweiz herrschenden Antikommunismus, der Ausbruch der Gewalt zeugt von der stetig wachsenden Angst vor der totalitären Sowjetunion hinter dem Eisernen Vorhang und deren fünften Kolonnen im eigenen Land. Der Vorfall illustriert aber auch, wie der Kampf gegen dieses vermeintlich Böse immer mehr auf Kosten der Freiheit der eigenen Bevölkerung geführt wurde. (Quelle: buchhandel.de).

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