Rehabilitierte Erinnerungen? : individuelle Erfahrungsverarbeitungen und kollektive Repräsentationen von NS-Zwangsarbeit im internationalen Vergleich (Book, 2014) [WorldCat.org]
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Rehabilitierte Erinnerungen? : individuelle Erfahrungsverarbeitungen und kollektive Repräsentationen von NS-Zwangsarbeit im internationalen Vergleich

Author: Christoph Thonfeld
Publisher: Essen : Klartext, November 2014.
Edition/Format:   Print book : German : 1. AuflageView all editions and formats
Summary:
Wie haben ehemalige NS-Zwangsarbeitende in ihren Herkunftsländern, in Deutschland und in Auswanderungsländern nach 1945 im Kontext der jeweiligen Gesellschaftsordnungen, politischen Systeme und Erinnerungskulturen ihre Erfahrungen verarbeitet und gedeutet? Aufbauend auf vergleichenden empirischen Befunden kontrastiert der Autor fachwissenschaftlich geprägte und gesellschaftlich gewachsene Verständnisse von  Read more...
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Details

Genre/Form: History
Document Type: Book
All Authors / Contributors: Christoph Thonfeld
ISBN: 9783837513165 3837513165
OCLC Number: 904240825
Description: 362 pages ; 23 cm
Contents: Einleitung : Erinnerung und Geschichte --
Oral History in der Geschichtswissenschaft --
Quellenwert der Oral History zu NS-Zwangsarbeit --
Das International Forced Labourers' Documentation Project und die Zusammensetzung der Interviewsamples --
Samplebildung und Rahmenbedingungen der Interviewfiihrung undauswertung in einem Sechs-Länder-Vergleich --
Forschungsstand --
Theoretische und methodische Zugänge --
Vergleichsebenen und Kategorisierungen --
Überlieferungsschichten und Erinnerungsbildungen zur NS-Zwangsarbeit --
Auswertung der Interviews --
Perspektive der Rückwanderung : Frankreich, Tschechien, Ukraine --
Frankreich --
Tschechien --
Ukraine --
Die Remigrationsperspektive im Ost-West Vergleich --
Emigration, Remigration, Bleiben : Perspektiven auf NS-Zwangsarbeit in England, Israel und Deutschland --
Kontrastierende Perspektiven der Immigration und Remigration : England --
Perspektive der jüdischen Auswanderung : Israel --
Perspektive der Hiergebliebenen und der Zurückgekehrten : Deutschland --
Internationaler Vergleich --
Kategorisierung sozialer Erinnerungen : Paul Ricoeur's Überlegungen zum "Missbrauch des Vergessens" --
NS-Zwangsarbeit als Teil einer (Zwangs)Migrationserfährung --
NS-Zwangsarbeit als Projektionsfläche für Kollaboration und Niederlagen und als Ausgangspunkt für Widersetzlichkeit --
NS-Zwangsarbeit als umstrittene Opfererfährung mit begrenzten Aussichten auf Entschädigung --
Biographischer Stellenwert der NS-Zwangsarbeit und ihr Einfluss auf das Verhältnis zu Deutschland --
Handlungs- und Verarbeitungsstrategien der (ehemaligen) NS-Zwangsarbeitenden --
Alternative Interpretationen : Cultural discourse about what has happened --
Individualisierte und soziale Erinnerungen --
Das Forschungsfeld --
Typologie und Charakteristika von Erinnerungen --
Kollektivierung, Psychologisierung, Medialisierung und Fiktionalisierung individualisierter Erinnerungen --
Individualisierte Erinnerungsarbeit und offene Identitäten --
Fazit --
Bibliographie.
Responsibility: Christoph Thonfeld.
More information:

Abstract:

Wie haben ehemalige NS-Zwangsarbeitende in ihren Herkunftsländern, in Deutschland und in Auswanderungsländern nach 1945 im Kontext der jeweiligen Gesellschaftsordnungen, politischen Systeme und Erinnerungskulturen ihre Erfahrungen verarbeitet und gedeutet? Aufbauend auf vergleichenden empirischen Befunden kontrastiert der Autor fachwissenschaftlich geprägte und gesellschaftlich gewachsene Verständnisse von Zwangsarbeit mit den subjektiven Blicken der Betroffenen und analysiert das Verhältnis von individualisierter und sozialer Erinnerung. Ehemalige Zwangsarbeitende mussten teilweise lebenslang um ihre Anerkennung als NS-Opfer kämpfen. Diese Bemühungen werden nun im Zenit des biographischen Horizonts bilanziert. Die Erzählungen bilden ein Widerlager zu gegenwärtigen Forschungstendenzen, nach denen der Nationalstaat als Referenzpunkt für Erinnerungen an Bedeutung verliere und Interviews nur von der Gegenwart der Erzählenden geprägt seien. Die Erinnerungen an NS-Zwangsarbeit lassen sich nicht in ein eindeutiges Helden- oder Opferschema pressen, sondern ermöglichen Einblicke in die Fähigkeit, unter widrigsten Umständen mit dem Kriegsalltag umzugehen. Dabei werden komplexe Verständnisse von Arbeit und heterogene Dimensionen des Zwangs erkennbar. - From publisher's website.

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